Dille & Kamille und die Plastic Soup Foundation arbeiten zusammen, um Plastikverbrauch in der Küche zu reduzieren
86 % möchten weniger Plastik verwenden, doch Gewohnheiten gewinnen noch zu oft die Oberhand
Utrecht, 23. April 2026 – Weniger Plastik in der Küche: Fast alle möchten Plastik reduzieren, doch in der Praxis erweist es sich als schwierig. Eine Umfrage von Dille & Kamille zeigt, dass 86 % der Befragten weniger Plastik in der Küche verwenden möchten, während 70 % dennoch täglich Küchenutensilien aus Plastik nutzen. Um den Abstand zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu verringern, arbeitet Dille & Kamille mit der Plastic Soup Foundation zusammen.

Mikroplastik: unsichtbar und überall
Plastik in der Küche kann problematisch sein. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit. Das Erhitzen von Speisen in Plastikbehältern kann unbemerkt zur Aufnahme von Mikroplastik führen. Ein neuer Wasserkocher aus Kunststoff gibt in den ersten Tagen der Nutzung Millionen Plastikpartikel pro Liter Wasser ab*.
Diese Erkenntnis wirft bei immer mehr Verbraucher:innen Fragen auf: Was verwende ich eigentlich jeden Tag und gibt es Alternativen?
Laut Maria Westerbos, Direktorin der Plastic Soup Foundation, ist Bewusstseinsbildung entscheidend: „Plastik verschwindet nicht, wenn man es wegwirft, es zerfällt in immer kleinere Partikel. Indem man in alltäglichen Situationen, zum Beispiel in der Küche, weniger Plastik verwendet, verringert man nicht nur die eigene Belastung, sondern trägt auch dazu bei, dass weniger Plastik in die Umwelt gelangt.“
Das Plastik-Paradox: Der Veränderungswille ist da, aber die Gewohnheit siegt
Die meisten Teilnehmer:innen möchten weniger Plastik verwenden, doch in der Praxis scheint es schwierig zu sein. So geben nur 14 % der Befragten an, selten oder nie Plastik in der Küche zu verwenden. Gewohnheiten sind hartnäckig, und Bequemlichkeit sowie der Preis spielen dabei eine große Rolle. Nur wenn die Alternativen genauso einfach und erschwinglich sind, kommen sie ernsthaft infrage. 81 % würden eine plastikfreie Alternative kaufen, wenn der Preis gleich wäre. Wenn das nicht der Fall ist, sind die guten Absichten da, aber der Preis entscheidet.
„Viele Menschen möchten zwar weniger Plastik verwenden, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“, sagt Hans Geels, Geschäftsführer von Dille & Kamille. „Durch die Zusammenarbeit mit der Plastic Soup Foundation und indem wir plastikfreie Alternativen zugänglicher machen, unterstützen wir Menschen dabei, Schritt für Schritt bessere Entscheidungen zu treffen, ohne dass es kompliziert wird.“
Drei kleine Schritte, die sich schnell umsetzen lassen
Lassen Sie sich von Dille & Kamille und der Plastic Soup Foundation dazu inspirieren, weniger Plastik zu verwenden. Keine komplette Umstellung, sondern einfache, kleine Anpassungen, die Sie leicht durchhalten können und an denen Sie jeden Tag Freude haben. Mit diesen Tipps kommen Sie schon ein gutes Stück weiter:
1. Ein Upgrade für den Lieblingspfannenwender
Das Modell, das Sie immer benutzen, das aber mittlerweile einen geschmolzenen Rand hat ... Das ist leider kein harmloser Verschleiß. Durch Hitze können sich Plastikpartikel lösen und direkt ins Essen gelangen. Entscheiden Sie sich lieber für einen Pfannenwender aus Holz oder Edelstahl. Das gilt auch für Schneidebretter: Eine Holzvariante ist hygienischer und hinterlässt kein Plastik im Essen.
2. Steigen Sie auf Glas um
Sie müssen nicht alle Plastikbehälter auf einmal austauschen. Fangen Sie klein an: Schon ein oder zwei machen einen Unterschied. Glasbehälter sind oft ofen- und gefrierfest, nehmen keine Gerüche oder Farben an und halten jahrelang. Verabschieden Sie sich von roten Spaghettisoßen-Verfärbungen!
3. Nachfüllen ist das neue Kaufen
Immer neue Flaschen kaufen? Das geht auch anders. Schauen Sie, in welchen Geschäften Sie Flaschen nachfüllen können. Oder füllen Sie leere Flaschen mit selbst gemachtem Allzweckreiniger. Aus Marseiller Seife, Backpulver und Rosmarinwasser wird in wenigen Minuten ein frischer, wirksamer Reiniger, der zudem sanft zu den Händen ist. Sehen Sie sich weiter unten die DIY-Anleitung an.
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*Quelle: Plastic Soup Foundation
Über die Studie
Die Umfrage wurde im März 2026 unter 5000 Dille & Kamille-Kund:innen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien durchgeführt. Die Zahlen zur Mikroplastikbelastung basieren auf einer kürzlich veröffentlichten wissenschaftlichen Studie von Dr. Heather Leslie: „Exploring everyday microplastic exposure“, die im Auftrag der Plastic Soup Foundation durchgeführt wurde. (Dr. Leslie ist eine führende Expertin auf dem Gebiet der internationalen (Nano- und Mikro-Plastikforschung.)
Über Dille & Kamille
1974 öffnete das erste Dille & Kamille-Geschäft in einem Werftkeller an der Oudegracht in Utrecht (Niederlande). Ein einfacher "Marktladen" mit einem fröhlichen und eigenwilligen Sortiment für Haus, Garten und Küche. Der rote Faden war - und ist immer noch - "Natürliche Schlichtheit". Das Familienunternehmen setzt auf die Kraft der Schlichtheit und die zeitlose Schönheit von natürlichen Materialien. Auf nachhaltiges Handwerk und auf Achtsamkeit im Miteinander und im Umgang mit der Umwelt. Dille & Kamille hat zurzeit 57 Geschäfte: 11 in Deutschland, 30 in den Niederlanden, 15 in Belgien und 1 in Frankreich. Alle Geschäfte strahlen dieselbe einzigartige Dille & Kamille-Atmosphäre aus, haben aber dennoch jeweils eine eigene Identität. Fast das gesamte Sortiment ist auch online erhältlich.