Tipps und Rezepte rundums Grillen

Es ist schönes Wetter vorhergesagt! Das heißt (auch): Es kann gegrillt werden. Wir haben ein paar gute Tipps für Sie

Tipps:

  • Hygiene ist wichtig: Es ist besser für Gemüse, Fisch und Fleisch (und ganz besonders für Hähnchenfleisch) jeweils ein Schneidebrett zu benutzten. So werden Bakterien nicht versehentlich verbreitet. Legen Sie das gegrillte Fleisch nicht wieder auf das Brett auf dem Sie rohes Fleisch geschnitten haben. Waschen Sie Messer und andere Küchenhelfer, nach dem Schneiden sehr gut ab.

  • Zwischendurch eine Zitrone: Grillen Sie verschiedene Dinge? Fisch, Garnelen und Gemüse zum Beispiel? Reiben Sie den Grillrost zwischen den verschiedenen Sorten mit einer halben Zitrone ab: So wird er wieder sauber und das Fleisch schmeckt nicht nach Fisch und andersherum.

  • Zweckentfremdete Muffinform: Gute Dipps und Saucen gehören natürlich dazu! Servieren Sie sie in unserem Muffinblech, das hat 6 oder 12 Fächer, da passen also viel verschiedene Saucen in. So ein übersichtliches 'Serviertablett' lässt sich auch sehr gut herumreichen.
  • Aufspießen: Marinierte Fleischstücke, Fisch mit festem Fleisch, goße Garnelen und Gemüse, z.B. Zwiebel, Fenchel, Paprika und Champignons: Alles schmeckt wunderbar am Spieß. Der kann aus Metall oder aus Holz sein. Legen Sie die Holzspieße (Schaschlikspieße) zuerst eine Stunde in Wasser, dann verbrennen Sie auf dem Grill nicht. Große Gemüsestücke und große Garnelen spießen Sie am besten auf 2 Spieße nebeneinander. Dann lassen Sie sich auf einfacher über dem Grill wenden.

  • Perfekt gegrillt mit der 2-Grillzonen-Methode: Gemüse, Fleisch und Fisch und Garnelen ganz besonders werden beim Grillen schnell zu gar. Oder schwarz von außen und noch roh von innen. Das verhindern Sie mit der '2-Grillzonen-Methode'. So geht’s:
    • Eine Seite des Grills wird mit Kohlen gefüllt, die andere Seite bleibt leer.
    • Über den heißen Kohlen grillen Sie das Grillgut scharf an.
    • Dann schieben Sie es auf die kühlere Seite des Grills. Durch die indirekte Hitze aus der heißeren Zone, kann das Grillgut hier bei kleiner Hitze noch weiter garen.

Den Grillrost umweltfreundlich reinigen

  • Den Grillrost gleich nach dem Grillen zu reinigen ist natürlich am einfachsten, das wissen Sie natürlich. Umweltfreundlich und einfach geht das, wenn Sie eine Zwiebel durchschneiden, eine Hälfte auf eine lange Gabel spießen und den noch warmen Grillrost mit der Schnittfläche einreiben. Die saure Zwiebelflüssigkeit entfernt den Schmutz. Vergessen Sie die untere Seite (Rückseite) nicht!

  • Haben Sie nach einem herrlichen Grillabend im Garten keine Lust mehr zum Aufräumen Abwaschen? Selbst wenn der Grillrost schwarz ist von allerlei festgebrannten Resten, mit doppelkohlsaurem Soda bekommen Sie ihn wieder sauber. Verrühren Sie 3 EL Soda und 1 EL Wasser und reiben Sie den Rost damit ein. Lassen Sie die Mischung eine Viertelstunde einwirken und säubern Sie den Grillrost dann mit einem Scheuerschwamm und spülen Sie ihn mit heißen Wasser ab und lassen Sie ihn gut trocknen, bevor Sie den Grill wegräumen.

  • So verhindern Sie, dass der Grillrost rostet: Reiben Sie den sauberen, trocknen Grillrost jedes Mal nach dem Reinigen mit etwas Olivenöl ein.

Checkliste

Für den Grill:

• Holzkohle oder Grillbriketts
Anzündholz
• Streichhölzer
• Aluminiumfolie (praktisch für Kartoffeln oder Fischpakete)
• Holz- oder Metallspieße

Auf dem Tisch

• Karaffen für Wasser, Limonade oder Wein
• Teller, Besteck, Gläser
• Servietten

Zum Grillen & Beilagen

• Fleisch ( Steaks, Hähnchenfleisch, Hamburger, Würstchen, Koteletts und Bauchspeck)
• Fisch (z.B. Lachsfilet, Gambas oder Thunfisch)
• Vegetarisch (z.B. Gemüseburger, Tofu, Falafelspieße)
• Gemüse (z.B. Paprika, große Champignons, Fenchel, Zwiebeln , Zucchini, Mailskolben, Kartoffeln)
• Ein frischer Salat
• Obstsalat
• Saucen
• Baguette, Focaccia oder Fladenbrot